Was ist eigentlich BDSM?

Laut Wikipedia steht die Abkürzung für : „Bondage & Discipline, Dominance & Submission, Sadism & Masochism“.

Um BDSM zu betreiben müsst ihr aber weder Masochisten sein, noch Bondage mögen. Für mich ist der Fokus im BDSM die Unterwerfung der Sub. Seine eigene Definition muss letztlich jeder selbst finden. Diese Seite behandelt BDSM thematisch, wie ich BDSM betrachte. Ich würde mich als eine sehr klassische „O“ bezeichnen, die ihren Herren gerne im Anzug sieht. Lack und Leder empfinde ich, gerade an Männern als befremdlich. Ich kann studenlangen Bondagesessions nichts abgewinnen, verstehe aber durchaus den ästhetischen Reiz einer gut verpackten Sub.

Und um es nicht zu vergessen, natürlich funktioniert BDSM getrennt von Geschlechtern. Mir machen dominante Frauen ehrlicherweise etwas Angst. Das liegt daran, dass sie nicht weiter von meinem Innersten weg sein könnten. Außerdem gehen Frauen das Thema Schmerz häufig viel perfider an als Männer. Sie wissen was einer Frau weh tut, da sie ihren Körper selbst gut genug können. Sie regeln nichts über Kraft, das würde auch nichts bringen, da ihnen die Männer, die sie dominieren, körperlich überlegen sind. Da ich mittlerweile eine recht starke Sub bin, überlege ich immer mal wieder mir mal für einen Abend, vielleicht auf einem Event, einen devoten Mann mitzunehmen. Einfach mal um zu erfahren, wie sich das Ganze anfühlt und so meinen Herren besser zu verstehen. Bis vor ein paar Jahren wäre das für mich völlig undenkbar gewesen.

BDSM ist vielfältig, breit gefächert und erlaubt sehr viel. Für mich ist es wie eine Droge, die mir eine emotionale Welt eröffnet, die ich ohne sie nicht erreichen kann. BDSM macht mich glücklich und frei. Es gibt für mich nichts Schöneres als nach einer schweren Session beseelt zu Füßen meines Herren zu knien. Dann ist BDSM alles für mich.