Ein Date mit schwarzen Kontaktlinsen Teil 3

ace-1869825_960_720Mr. Grey meinte ernst was er sagte. Das war mir klar geworden. Es reizte mich sehr. Ich liebe Konsequenz.

Innerhalb der nächsten Tage sollte ich noch einmal Zeuge dessen werden. Wir hatten Mittag gekocht, ich war hungrig und setzte mich einfach an den Tisch. Innerhalb von Sekundenbruchteilen war mir klar, dass das ein großer Fehler war. Er brauchte etwas länger. Stand dann auf und befahl mir mich hinzuknien. Das tat ich.

Er legte mir Handfesseln an und koppelte sie hinter meinem Rücken. Den Teller (Nudeln) stellte er vor mich. Ich sollte so essen. Ernsthaft? Ich ließ ihn essen, weigerte mich aber selbst. Er warnte mich 2 Mal, gab mir Zeit, aber ich wollte, trotz Hunger lieber aufs Essen verzichten, als mir die Blöße zu geben ohne Hände zu essen. Bei der 3 Verwarnung drückte er mich mit dem Gesicht in den Teller. Das war dann Überzeugung genug zu essen. Danach ließ er mich noch eine Weile knien, gab mir Zeit das Ganze zu verarbeiten und schickte mich dann unter die Dusche.

Kurz bevor ich wieder nach hause fuhr, teilte er mir mit, dass er den Keuschheitsgürtel noch an mich anpassen wolle und ihn mir dann nachsenden würde, sodass ich ihn bis zu unserem Wiedersehen tragen darf. Ich reiste ab, 3 Tage später erreichte mich der Gürtel. Ich habe noch nie über längere Zeit einen KG getragen. Er gab mir 2 Tage um ihn final zu verschließen (ich hatte keinen Schlüssel), davon sollte ich ein Video machen. Also gut, Vagina, wir sehen uns in 2 Wochen wieder 😉 Ich verschloß ihn, erst später wurde mir bewusst, welche Repressalien mich nun erwarteten.

Der KG war aus Metall mit Gummi an den Rändern, leider gaben diese Gummis recht schnell ihren Geist auf. Ich mache sehr viel Sport, wahrscheinlich lag es daran. Also begann ich mir alle möglichen Sorten von Tape zu bestellen um die Scheuerstellen zu schonen. Das Ganze war sehr aufwendig, da ich den KG ja nicht abnehmen konnte und er vor allen direkt zwischen den Beinen auflag. Die tägliche Reinigung nahm gut eine Stunde in Anspruch. Mr. Grey war unglaublich stolz, dass ich das durchzog. So richtig schön war es aber nicht. Zum Glück musste ich in der Zeit nicht fliegen, denn das hätte definitiv am Flughafen für Aufsehen gesorgt.

Ich war am Ende sehr froh nach 2 Wochen wieder bei ihm zu sein, nicht nur, aber auch in dem Wissen ein paar Tage ohne KG zu sein. Bis zu diesem Zeitpunkt hatten wir keinen Sex und wir würden auch diesmal keinen haben, was mir recht schmerzlich bewusst wurde. Ich sollte mir Sex verdienen und das hatte ich wohl noch nicht.

Stattdessen quälte er mich mit seinem schier unendlich anmutenden Kontingent an Spielzeugen. Ich erinnere mich noch sehr gut an einen Vaginalplug, der immer dann Strom aussandte, wenn man sich zu ruckartig bewegte. Das Teil war die Hölle.

Eines abends platzierte er mich auf einem Metallstab, stehen auf einem Metalldildo. Ich stand dort auf hohen Schuhe, er verließ den schallisolierten Raum um zu arbeiten. An sich kein Problem, nur irgendwie wurde mir an dem Tag plötzlich schwindelig. Ich versuchte mich lange Minuten aus dieser Lage zu befreien, kam aber nicht weg. In letzter Konsequenz kippte ich mit dem ganzen Teil um (und die Konstruktion stand sehr fest, das hätte zu üblen Verletzungen führen können). Er kam zurück und war schockiert. Es tat ihm leid und er versprach für das nächste Mal eine Kamera oder einen Notknopf zu installieren. Für mich war es eine Lehre, die mich bis heute begleitet.

Prinzipiell stimmte das Ganze drum herum. Ich mochte ihn, aber leider entwickelte sich das Ganze nicht richtig. Keinen Sex zu haben, über einen so langen Zeitraum ist für mich ein Problem. So brachte er mich wieder zum Bahnhof. Zurück in Berlin dachte ich über das alles nach. Hatte es Zukunft? Er hielt nach wie vor sehr engen Kontakt zu mir. Und dann kam der Punkt, an dem ich verstand.

Er wollte mir ein Kameraset schicken um mich 24/7 in meiner Wohnung überwachen zu können. Das ging zu weit. Ich fragte ihn was das soll und er eröffnete mir, dass eine Exfreundin ihn lange betrogen hätte und er diese Sicherheit bräuchte.

Zusammen mit den vorab genannten Zweifeln war das Ganze für mich hier beendet. Ich brauche niemanden an meiner Seite, der BDSM aus Unsicherheit und Kontrollzwang betreibt. Ich teilte ihm das mit und er war zunächst auch voller Einsehen…

2 Antworten auf „Ein Date mit schwarzen Kontaktlinsen Teil 3“

  1. Eine schöner Abschluss deines Erlebnisses mit dem Herren. Wer 24/7 die Kontrolle behalten möchte, muss diese Verantwortung auch übernehmen und du hast schnell bemerkt, dass er dies gar nicht leisten kann. Ich denke, du möchtest die Erfahrung nicht missen, weisst aber seither worauf du gut verzichten kannst. 😁

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