Ein Date mit schwarzen Kontaktlinsen Teil 2

ace-1869825_960_720

Erwartungsvoll kam ich zurück ins Wohnzimmer. Ich hatte in meiner Zeit als Escort gelernt meine Mimik zu kontrollieren, ich sagte mir „egal wer da jetzt sitzt, bleib ruhig und lass dir nichts anmerken“.

Er saß da auf seiner Couch und sah mich an. Ich sah ihn an.

Optisch war er nicht unbedingt mein Typ, aber auch wirklich keine Katastrophe. Ich bin, gerade was Spielpartner betrifft nicht sehr aufs Äußere bedacht. Ich stand vor ihm und umarmte ihn. Ich setzte mich zu ihm und wir redeten etwas. Mr. Grey zeigte mir sein wirklich beeindruckendes Haus, voll unterkellert und mit einem schallisolierten Spielzimmer, das dem aus „Fifty Shades of Grey“ in nichts nachstand. Es war alles vorhanden, ein großes Holzgerüst mit Seilzügen, Böcke, Andreaskreuz. Dazu alles extrem hochwertig. Ich gebe zu, ich war beeindruckt.

Er war gut vorbereitet und legte mir gleich am ersten Abend ein schweres Metallhalsband und Handfesseln an. Im Bett kettete er meine Hände zusammen und wir gingen schlafen. Am nächsten Morgen begann er mit der ersten Regel.

Es sei mir nicht erlaubt Sitzmöbel zu benutzen ohne ihn vorab um Erlaubnis zu bitten. Ich bin sehr diszipliniert, so fiel es mir nicht schwer mich daran zu halten. Am Nachmittag verließ er für einige Stunden sein Haus, nicht ohne mich vorher mit einer Kette so zu befestigen, dass mein Radius lediglich bis zur Couch und Toilette reichte.

Und seine Ketten waren ernst. Das war kein Spielzeug, nichts was man einfach mal so mit einer Büroklammer aufbekam.

Ich wartet also auf ihn, abends aßen wir zusammen und er wollte auf eine Veranstaltung in der Nähe. An dem Abend legte er mir einen massiven Keuschheitsgürtel an (zu dem Zeitpunkt war mir noch nicht klar, dass ich das Teil die nächsten 2 Wochen tragen würde). Wir spielten in der Location, er hatte Schlagwerkzeug dabei, aber irgendwie fühlte sich das Ganze nicht hundertprozentig an. Ich testete ihn relativ schnell, da er ja doch sehr hoch eingestiegen war, aber es kam kaum eine Reaktion.

Im Verlauf des Abends sperrte er mich in einen Käfig. Ich trug sehr hohe Heels und war den ganzen Abend darauf gelaufen, meine Füße schmerzten. Im Nachbarkäfig war ein devoter Mann untergebracht, der permanent auf mich einredete. Das nervte gewaltig, seine Herrin kam glücklicherweise irgendwann mit einem Knebel, aber meine Laune war hinüber. Nach einer gefühlten Stunde kam Mr. Grey zurück und ich war auf Krawall gebürstet. Er öffnete die Käfigtür und griff nach meinem Hals um die Kette daran zu befestigen. Ich wich zurück, sollte er mal gucken wie er mich da jetzt wieder raus bekommt.

Er packte mich recht schroff, befestigte die Leine und wir fuhren direkt nach hause. Er redete nicht mit mir. War mir egal, passte zu meiner Stimmung.

Bei ihm angekommen legte ich mich (natürlich mit vorhergehender Nachfrage) ins Bett. Wie schon am Vorabend kettete er meine Hände zusammen, nur noch etwas enger. Aber er war noch lange nicht fertig.

Er zog mir eine Maske über den Kopf, im Prinzip eine Sturmmaske, nur ohne Löcher. Ich war blind, bekam aber wenigstens genug Luft. Dann verkabelte er mich mit Kopfhörern. Was ich dann für die nächsten 6 Stunden hörte waren seine 10 Regeln. Erst schlief ich noch gut ein, der Abend war anstrengend gewesen, aber nach etwa einer Stunde lag ich wach. Seine Worte in meinen Ohren, unfähig zu schlafen.

Regel Nr. 1: Ich bin das Eigentum meines Herren.

Regel Nr. 2: Ich behandele meinen Herren mit Respekt und Achtung.

Regel Nr. 3: Wenn ich meine Menstruation habe oder meine Benutzbarkeit anderweitig eingeschränkt ist, muss ich das meinem Herren unverzüglich mitteilen

Regel Nr. 4: Die Benutzung von Sitzmöbeln ist mir nur nach vorheriger Erlaubnis meines Herren erlaubt

Regel Nr. 5: In der Nähe meines Herren kleide ich mich angemessen und mit mindestens 6 cm Absätzen. Eine schnelle Verfügbarkeit auf Scham und Brüste muss gesichert sein

Regel Nr. 6: Sollten andere Männer mit sexueller Absicht auf mich zu kommen, muss ich das sofort meinem Herren mitteilen

Regel Nr. 7: Es ist mir nicht gestattet mich selbst im Schambereich zu berühren

Regel Nr. 8: Selbstbefriedigung ohne die Erlaubnis meines Herren ist strengstens verboten

Regel Nr.9: Strafen nehme ich stets dankbar entgegen, egal wie hart sie ausfallen

Regel Nr.10: Ich stehe meinem Herren jederzeit zur sexuellen Benutzung zur Verfügung

Das Ganze ist schon ein paar Jahre her, verzeiht mir, wenn ich den genauen Wortlaut nicht mehr wiedergeben kann, aber so in etwa sah das Regelwerk aus. Nach 6 Stunden Dauerbeschallung war ich mit den Nerven am Ende, ich jammerte, weinte und wälzte mich hin und her. Irgendwann war es meinem Herren wohl genug und er befreite mich aus der Situation, natürlich nicht ohne die Regeln direkt abzufragen. Er befahl mir aufzustehen, es war mitten in der Nacht. Er warf mir ein Kissen auf den Boden am Bettende und ich schlief frierend und immer noch gefesselt ein.

Vorab bekam ich noch die Erklärung für diese Strafe serviert. „Tritt deinem Herren nie wieder ablehnend gegenüber“- Ah, das war es also, mein kleines Theater im Käfig.

Das konnte noch interessant werden…(Fortsetzung folgt)

Eine Antwort auf „Ein Date mit schwarzen Kontaktlinsen Teil 2“

Kommentar verfassen