Das Erste Mal

IMG_20180820_115942_408.jpgMein allererster BDSM Kontakt entstand zu Beginn meines Studiums. Ich war als Messehostess in einer fremden Stadt tätig und hatte einige Tage davor SMS Kontakt zu einem Mann,  Mitte 30. Die Schreiberei verlief ziemlich normal, bis ich am Rande erwähnte,  dass ich härteren Sex nicht so schlecht finde. Ab da schrieb er mir minütlich und begann recht schnell mir Aufgaben zu geben.

Es waren kleinere Dinge, wie: schreibe 5 Möglichkeiten,was du mit meinem Schwanz anstellen könntest oder die Anweisung zum Versenden von Fotos.

Am Tag der Messe packte es ihn wohl und er fuhr mir hinterher. David mietete ein Hotel an und befahl mir am Abend zu ihm zu kommen.

Lange überlegte ich, ob das ein vernünftiger Schritt sei. Aber in dem Fall überwog meine Neugier.

Ich machte mich also nach der Arbeit auf zum Hotel. Er erwartete mich im hauseigenen Restaurant,  wir aßen zusammen, die Gespräche waren oberflächlich, aber sympathisch.

Dann gingen wir aufs Zimmer. Er schaltete den Fernseher an und legte sich aufs Bett. Etwas unschlüssig,  was jetzt zu tun war,  legte ich mich daneben. Er zögerte nicht lange, ergriff meinen Hals und küsste mich. Der Griff an meiner Kehle wurde fester. Er befahl mir mich auszuziehen, ergriff meine Haare und schob mein Gesicht auf seinen Schwanz. Ich kniete mich also zwischen seine Beine und begann zu blasen. Zwischendurch wuchs in mir der Widerstand, also benutzte ich ganz sanft die Zähne. Er zog meinen Kopf an den Haaren hoch und verpasste mir einen Schlag mit der flachen Hand ins Gesicht, der sich gewaschen hatte.

Ab da an gab es keinen Widerstand mehr. Was ihn allerdings nicht davon abhielt, mich zu schlagen,  zu würgen und zu beißen. Er fickte mich voller Härte in alle verfügbaren Löcher.Er bereitete Schmerzen,  die ich so nicht kannte. Als wir fertig waren,  ließ er mich ruhen,  ich fiel in einen tiefen,  glücklichen Schlaf. Mitten in der Nacht spürte ich wieder seine Hand an der Kehle, er weckte mich barsch, befahl mir mich hinzuknien und nahm mich von hinten.

Am nächsten Morgen betrachtete ich mich im Spiegel. Mein Körper war voller Hämatome,  Würgemale und Abdrücken seines Gürtels.

Und ich war glücklich. Im Hochsommer ging ich also mit einem Halstuch zur Messe. Am Abend trafen wir uns wieder um das Ganze zu wiederholen.

Zuhause angekommen schrieb er mir stetig. Die Aufträge wurden umfassender und erforderten Schreibarbeiten,  die er kontrollierte,  wenn er da war. Bei unserem ersten Treffen bei mir sollte ich ihn in Dessous und auf Knien empfangen. Das tat ich natürlich dort schon mit großer Vorfreude. Er liebte es,  mir seinen Gürtel um den Hals zu legen und mich nur auf den Knien durch die Wohnung zu ziehen, schlug mich mit allem was er fand und ließ mich seine Schuhe ablecken.

Zu der Zeit war mir nicht klar,  dass etwas Entscheidendes fehlte-das Auffangen.

Er wurde zunehmend extremer. Sex war nicht mehr interessant für ihn. In David erregte mein Schmerz, nicht aber meine Erregung. Als er mich eines Tages fragte, ob ich ihn nicht in den Wald begleiten würde, schaltete sich meine Vernunft ein. Ich hatte Angst. Und ich wusste, dass Angst hier nicht her gehörte. Ich beendete die Liebelei als mir klar wurde, dass mir mit diesem Mann keine Zukunft bevorstand.

BDSM war von dort an lange kein Thema mehr für mich. So sehr ich die Unterwerfung genoß, so sehr war mir auch die Gefahr bewusst geworden. Die Abhängigkeit war groß genauso wie die Sehnsucht. Aber ich trennte mich ohne zurückzuschauen.

Die nächste Beziehung war eine ganz normale Beziehung. Sie hielt tatsächlich 2 Jahre lang und ich redete mir lange ein ohne einen Herren leben zu können. Bis ich einen Herrn traf.

 

 

 

3 Antworten auf „Das Erste Mal“

    1. Ob das so schlau war, wage ich auch zu bezweifeln. Er hätte mich auch umbringen können, aber mein Bauchgefühl hat mich bisher immer gut beraten. Ich würde das so niemandem empfehlen.

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